9. November 1938 – Brennendes Deutschland – 80 Jahre nach der „Reichskristallnacht“

In der dunkelsten Zeit Deutschlands, der Zeit des Nationalsozialismus, wurde unser Land in einer Nacht erhellt, aber nicht etwa durch etwas Gutes, nein, durch einen brutalen Akt nationalsozialistischer Ausschreitungen gegen Juden.

Der Begriff „Reichskristallnacht“ bzw. Reichspogromnacht beschreibt die Aus- schreitungen gegenüber einer religiösen Minderheit in Deutschland – den Juden – in der Nacht vom 09.11. auf den 10.11.1938.

Zuvor am 07.11 kam es zu einer folgenschweren Tat eines jugendlichen Juden; er schoss auf den NSDAP-Diplomaten Ernst Eduard vom Rath in Paris, welcher am 09.11. seinen Verletzungen erlag.

Dies wurde zum Anlass genommen für die vor allem von NSDAP- und SA-Mitgliedern (Mitglieder der Sturmabteilung), aber auch von Behörden wie Polizei und Feuerwehr durchgeführten Pogrome.

Zunächst wurden Synagogen und jüdische Wohnungen zerstört, darauf folgten Misshandlungen von Juden und am 8.11. das erste Todesopfer.

Man spricht in Bezug auf diese Tage meist von „improvisierten“ Pogromen, waren sie doch nur vereinzelt. Am darauffolgenden Tag, dem 9. November, wurde alles noch viel schlimmer.

Der 09. November war bereits ein Tag für Hitler, den es aus seiner Sicht zu feiern galt, denn er erinnerte sich gemeinsam mit seinen Anhängern an seinen am 09.11.1923 missglückten Putschversuch. Bei dieser Veranstaltung hielt der NS-Propagandaminister Joseph Goebbels eine Hetzrede, in der er die Juden für den Tod Raths verantwortlich machte und stellte klar, dass die Partei zwar keine Aktionen gegen Juden organisieren werde, man aber auch nicht eingreifen werde, falls solche Ausschreitungen entstünden. Die anwesenden Gauleiter und SA-Führer verstanden dies als Aufforderung zu reichs-weiten Pogromen und bald starteten die ersten in zivil gekleideten Truppen.

Mehrere hundert Synagogen wurden zerstört, verwüstet und teilweise in Brand gesetzt. Tausende Wohnungen und Geschäfte von Juden wurden ebenfalls zerstört und geplündert.

Die Reichspogromnacht setzte sich bis zum 10.11. fort, in Dahn kam es am Abend zu Ausschreitungen gegenüber jüdischen Bürgern.

Man spricht für diesen Tag oft von einer Zäsur in der Zeit des Nationalsozialismus und der NS-Judenverfolgung, denn der 09.11.1938 steht für eine neue, schreckliche Dimension des Antisemitismus.

Heute, 80 Jahre danach, denken wir an dieses Pogrom und gedenken der Opfer dieser menschenverachtenden Politik.

(Annalena Sch.)

Darf ich vorstellen?

Hallo, mein Name ist CC-reloaded-Box, ja ich weiß, dass der Name etwas sperrig ist, aber was soll ich da denn schon machen?

Auf jeden Fall hänge ich gerne vor dem digitalen Schwarzenbrett mit meinem roten Kumpel, dem Elternbeirat-Kasten, ab. Obwohl ich so groß und gelb bin, steche ich kaum Leuten ins Auge, ich habe ja schließlich auch keine Arme und Finger um jemanden zu pieksen.

Meine eigentliche Aufgabe ist es der Redaktion der Schülerzeitung am OWG zu helfen, indem ich alles annehme, was die Schüler gerne an die Redakteure richten würden. Das sind also ausgefüllte Fragebögen, bereits geschriebene Artikel, Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Lob und vieles mehr. Eigentlich stehe ich für alles zur Verfügung, solange ich mich nicht bewegen muss.

Nachdem mich nämlich alle vergessen hatten, bin ich auf eine kleine Reise gegangen, durch die ich jetzt wieder weiß, wozu ich eigentlich da bin: zu helfen!

Ich freue mich schon auf eure Beiträge zur Schülerzeitung!

Annalena

Exkursion Schulhaus

Am zweiten Schultag des neuen Schuljahres gingen die neuen Fünftklässler mit ihren Paten aus der siebten Klasse auf eine Exkursion durch unser Schulhaus. Mit einem dreiseitigen Fragebogen und einem Stift bewaffnet ging es los. Die Fünfer mussten in Begleitung ihrer Paten Fragen beantworten. Nach zwei Schulstunden war alles ausgefüllt und die Schüler konnten in ihre Klassen zurück gehen.

„Ich fand, dass es eine coole Aktion war, da man Jüngeren etwas über unsere Schule beibringen konnte.“

Hannah